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ME-Maschinenfabrik Esslingen

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Esslinger Dampfdruck

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Dampfpfeife

Leider fand auch die Pfeife der "ME 4092" während der Spielplatzzeit in Kornwestheim einen "Liebhaber".
Vielleicht hat derjenige noch Freude daran, für uns ist dies ein echter Verlust!
Glücklicherweise fanden wir im Nachlass der Maschinenfabrik Esslingen noch Zeichnungsfragmente einer solchen "Hochton"-Pfeife, wie sie bei den Länderbahnloks vielfach eingesetzt wurden. Auch wurde uns von der Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen (GES) in Stuttgart freundlicherweise eine ähnliche Pfeife als Muster leihweise zur Verfügung gestellt.

Daraus entstand dann ein Projekt in der Berufsausbildung von Gießereimechanikern bei der "Nachfolgefirma" der Maschinenfabrik Esslingen, die heute noch an gleicher Stelle in Esslingen-Mettingen Grau- und Stahlguss herstellt und dort auch den Nachwuchs dafür ausbildet. Für die Azubis war es eine interessante Arbeit, beginnend mit dem Neuerstellen der Zeichnungen, der Festlegung was gegossen wird und was mechanisch bearbeitet wird, der Beschäftigung mit den Gießeigenschaften der verschiedenen Werkstoffe sowie der Festlegung der Gieß- und Formparameter. Sie erstellten die Modelle und nach dem Abformen der Kerne und Außenformen führten sie den Guss durch. Da die mechanische Bearbeitung von Metallformen und Gussteilen heute genauso zum Berufsbild der Gießereimechaniker gehört, führten sie auch die Fertigbearbeitung und die Montage der Gussprodukte - pardon, hier natürlich der Pfeife, das mit den Gießwerkzeugen kommt für sie dann erst im Berufsleben - durch.
Auf den Bildern sehen Sie die doch recht aufwendige Modelleinrichtung für die Grauguss- und die Messingteile,

die Bearbeitung des rohen Unterteils

sowie die fertige Pfeife.

Ein wahres Schmuckstück aus Esslingen, das bereits seine ersten Töne von sich gab.
Ein großer Dank an die Azubis, die Ausbildungsmeister und die "Nachfolgefirma" der ME für die Unterstützung.


Konstruktionszeichnungen Dampfpfeife:


Ein weiteres Projekt der TBA, die Roststäbe